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Geschichte, Zeitgeschichte

Zeitzeugen

„Erinnerungskultur“ - ein eigenartiges neuhochdeutsches Wort! – bedeutet für uns Deutsche vor allem, die Erinnerung an die Geschehnisse des 20. Jahrhunderts nicht zu vergessen oder zu verdrängen, sondern wach zu halten, in ihrer Bedeutung für uns Heutige zu reflektieren und der Nachwelt, besonders auch unseren Jugendlichen, weiter zu geben. Dabei spielen die Dokumente von Zeitzeugen eine wichtige Rolle, da sie, von den Ereignissen persönlich betroffen, das Menschlich-Individuelle deutlicher zum Ausdruck bringen als historisch-wissenschaftliche Darstellungen.

24.09.09: Johannes Lütticken, Ein rheinisch-preussischer/ katholisch-evangelischer Brückenschlag in der NS-Zeit
Bruder Johannes liest und erläutert Abschnitte aus dem autobiographischen Roman seines Vaters.

30.09.09: Wolfgang Keil, Stefan Andres als Zeitzeuge
Das umfangreiche literarische Lebenswerk von Stefan Andres (1906 – 1970) ist voll von offenkundigen und verborgenen Reflexen der Zeitgeschichte. In seinem Vortrag wird Wolfgang Keil, Vorsitzender der Stefan-Andres-Gesellschaft und Stefan-Andres-Kenner, dies den Zuhörern verdeutlichen.

07.10.09: Thomas Levin, Aus den Lebenserinnerungen seines Vaters
Pfr. Rolf Levin, langjährig als Pfarrer in Trier tätig, hat zeit seines Lebens tagebuchartige Notizen verfasst, die von seinen Kindern gesichtet und geordnet wurden. Sein Sohn Thomas, Pfarrer in Oberhausen, wird besonders Rolf Levins Erinnerungen als Soldat im 2. Weltkrieg und aus der Nachkriegszeit vermitteln.

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde Trier, Seniorenakademie

Veranstaltungsbeginn jeweils um 15.30 Uhr in der Christuskirche, Trevererstraße, Trier