Inhalte und Lernziele„Sie waren demütige, stille, sensible Menschen, mit einem tiefen Wissen um die Natur des Menschen und mit genug Verständnis von den Dingen Gottes, um zu erkennen, dass sie nur sehr wenig von Ihm wußten.“ So beschreibt der bekannte Trappistenmönch Thomas Merton (1915 – 1968) die ägyptischen Wüstenväter und Wüstenmütter des 4. Jahrhunderts. Heute werden diese Eremiten und Mönche des christlichen Altertums nicht nur von der Theologie wieder entdeckt. Auch Psychiater und Psychotherapeuten zeigen an Lebensweise und Weisheit dieser scheinbar exzentrischen Menschen zunehmend Interesse und erkennen manche Ähnlichkeit mit modernen Therapien wie z.B. dem klientzentrierten Ansatz von C. R. Rogers oder der kognitiven Verhaltenstherapie.Der Vortrag berichtet von diesen „Weisen der Wüste“, ihrer Lebensweise und Spiritualität, die dem Menschen auch heute noch „Lebenshilfe“ sein kann.
ZielgruppeGemeinde, Familienkreise, Frauen- und Männergruppen, Sozial- und Pflegeberufe, Hauptamtliche im kirchlichen Dienst, Lehrer
OrganisationVortrag
Anforderungen an Ausstattung und Medienkeine
Angaben zum Referenten / zur ReferentinManfred Karl Böhm; Jg. 1956; Dipl.-Theologe; Schwerpunkte: Christliche Spiritualität, Ostkirchenkunde, Judentum und Islam
Honorarnach Vereinbarung
KontaktTelefon: 06142–563114Email: mk_boehm@web.de