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Joachim Hennig

Die Juristenfamilie Brasch - Emanzipierte Juden aus Mayen und der Holocaust

Inhalte und Lernziele
An Biografien wird Verfolgung und Widerstand während der NS-Zeit besonders plastisch und eindringlich. Ein Beispiel dafür ist die Mayener Juristenfamilie Brasch. Nach einem Überblick über die Geschichte der Juden im Rheinland werden mit dem Lebensbild des Vaters Dr. Isidor Brasch (1864 – 1936) sowohl die Schwierigkeiten für Juden aufgezeigt, im 19. Jhdt. einen juristischen Beruf zu ergreifen, als auch deren große Bedeutung für die deutsche Rechtspflege. Sodann wird an den Schicksalen des Vaters Brasch (bis 1935 Rechtsanwalt in Mayen) und seiner in Mayen geborenen Söhne Ernst (1891 – 1941, Verwaltungsjurist in Frankfurt/Main) und Walter (1896 – 1944, bis 1933 Rechtsanwalt in Koblenz) und deren Familien die Rassenpolitik des NS-Staates entwickelt, die im Antisemitismus ihren zentralen Bezugspunkt fand und von der Diskriminierung bis zum Völkermord führte.

Zielgruppe
Erwachsene jeden Alters

Organisation
Ca. zwei Zeitstunden abends

Anforderungen an Ausstattung und Medien
Tageslichtprojektor

Angaben zum Referenten / zur Referentin
Joachim Hennig, Jahrgang 1948, Richter am Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Autor zahlreicher Veröffentlichungen u.a. zur regionalen Geschichte von Verfolgung und Widerstand. Aktiv in der Gedenkarbeit, u.a. als „Ausstellungsmacher“, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V., Mitglied des Sprecherrats der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz sowie Mitglied des Fachbeirats zur Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz.

Honorar
50,– + Fahrtkosten von Koblenz zum Veranstaltungsort

Kontakt
Telefon: 0261/409866

Email: verwaltung@mahnmalkoblenz.de

Internet: www.mahnmalkoblenz.de

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