Inhalte und LernzieleEine Ausstellung in der ehemaligen Synagoge zeigt die Geschichte des Judentums im Nahe-Glan-Gebiet.Die 1884 bis 1886 gebaute Synagoge ist die größte und anspruchsvollste der ehemals 20 Synagogen im Kreis Bad Kreuznach. In der Pogromnacht am 09.11.38 teilte sie das Schicksal aller Synagogen in Deutschland: Sie wurde im Inneren zerstört. Ein Brand, der gelegt war, wurde wieder gelöscht, da ein von Nationalsozialisten genutztes Nachbargebäude hätte in Gefahr kommen können. Seit 1988 wird die ehemalige Synagoge als „Haus der Begegnung“ genutzt.
Ein Glasgemälde an der Ostwand des Synagogensaals wurde von der israelischen Künstlerin Ruth van de Garde-Tichauer, unter Assistenz des Kirner Künstlers Karlheinz Brust, gestaltet. Der Darstellung liegt das jüdische 18-Bitten-Gebet (Schemone-Esre) zugrunde.
Die Ausleihe von Judaica-Literatur wird angoten. Ein halbjährlicher Veranstaltungskalender kann unter der Kontaktadresse angefordert werden.
ZielgruppeErwachsene, Schüler, Konfirmanden
OrganisationBesuch der ehemaligen Synagoge nach Anmeldung oder zu den regulären Öffnungszeiten am 1. Sonntag eines jeden Monats von 15.00 bis 17.00 Uhr.
Anforderungen an Ausstattung und MedienKeine
Angaben zum Referenten / zur ReferentinRichard Held ist Vorsitzender, Martha Eicher stellvertretende Vorsitzende des Träger- und Fördervereins Synagoge Meisenheim e.V.
HonorarNach Vereinbarung
KontaktMartha Eicher, Tel. 06753/3771Richard Held, Tel. 06753/3094