Inhalte und LernzieleAm Beispiel des Wernerkultes, einer Ritualmordbeschuldigung aus dem Jahre 1287, die zu einer von Rom nicht legitimierten Heiligenverehrung führt, wird aufgezeigt
- die religiös begründeten Vorstellungen mittelalterlicher Judenfeindschaft,
- die Entwicklung der Ritualmordbeschuldigung,
- Kultorte im Rheintal, Ikonographie des „guten Werner“,
- die Bemühungen des Winand von Steeg um eine offizielle Heiligsprechung,
- der Wernerkult von der Reformation bis zum 19. Jahrhundert,
- die Instrumentalisierung des Kultes durch die Nationalsozialisten,
- die Unterdrückung des Problems im christlich-jüdischen Dialog.
ZielgruppeInteressierte Erwachsene, Religions- und Geschichtslehrer, Multiplikatoren
OrganisationEinzelvortrag oder ganztägige Führung in Oberwesel und Bacharach mit Vortrag
Anforderungen an Ausstattung und MedienNach Absprache
Angaben zum Referenten / zur ReferentinDoris Spormann, Jahrgang 1949, Ausbildung für den gehobenen Justizdienst, Rechtspflegerin, während der Familienphase Beschäftigung mit lokalhistorischen Themen, Engagement im christlich-jüdischen Dialog, mehrere Veröffentlichungen zur jüdischen Geschichte am Mittelrhein.
Honorar40,–€ für Einzelvortrag plus Fahrtkosten, halb-/ganztägige Führungen in Oberwesel und Bacharach nach Vereinbarung
KontaktTelefon: 06741/7004Email: ./.