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Christof Pies

Juden auf dem Lande – eine vergessene Lebensform? Vortrag und Exkursion

Inhalte und Lernziele
Über Judentum und christlich-jüdisches Verhältnis ist in den letzten Jahrzehnten viel gesprochen worden. Die Geschichte der großen jüdischen Gemeinden wie Frankfurt oder Berlin standen dabei immer im Mittelpunkt. Ein organisiertes Judentum auf dem Lande gibt es heute nicht mehr. Dabei spielte sich vor 150 Jahren jüdisches Leben hauptsächlich auf dem Lande ab, ehe im Zuge der „Emanzipation“ Juden in die Städte zogen.

Erst in den letzten Jahren ist durch unzählige Forschungsarbeiten das „Landjudentum“ in den Vordergrund gerückt. In einem eng begrenzten Raum war und ist es schwieriger sich der ermordeten Juden zu erinnern, die das jüdisch-christliche Leben mitgestalteten und sichtbare Spuren (v.a. Friedhöfe, Synagogen, Wohnhäuser) hinterließen.

Der Vortrag geht anhand auf die Besonderheiten jüdischen Lebens auf dem Lande ein. Die Ausübung der Religion und das Mit-, Gegen- oder Nebeneinander von Christen und Juden stehen im Mittelpunkt der Ausführungen. Bei der Exkursion stehen die Synagoge Laufersweiler sowie der alte und neue jüdische Friedhof in Gemünden im Vordergrund.

Zielgruppe
Jugendliche und Erwachsene

Organisation
2 h in der Synagoge Laufersweiler, 2 – 3 h Exkursion nach Gemünden

Anforderungen an Ausstattung und Medien
Oberheadprojektor, festes Schuhwerk für die Exkursion

Angaben zum Referenten / zur Referentin
Studium Geschichte und Englisch, wissenschaftlicher Mitarbeiter Uni Bonn, Schulbuchautor für Geschichte, Verfasser mehrerer Aufsätze in Zeitschriften und Bücher zum Thema Judentum und Nationalsozialismus im Hunsrück-Raum, jährliche Aufenthalte in Israel, „Graduate of Yad Vashem“.

Honorar
80,– € für Vortrag und Exkursion

Kontakt
Telefon: 06762/5269

Email: cpies@rz-online.de

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