Inhalte und LernzieleÜber Judentum und christlich-jüdisches Verhältnis ist in den letzten Jahrzehnten viel gesprochen worden. Die Geschichte der großen jüdischen Gemeinden wie Frankfurt oder Berlin standen dabei immer im Mittelpunkt. Ein organisiertes Judentum auf dem Lande gibt es nach der Shoa heute nicht mehr. Dabei spielte sich vor 150 Jahren jüdisches Leben hauptsächlich auf dem Lande ab, ehe im Zuge der „Emanzipation“ Juden in die Städte zogen.Erst in den letzten Jahren ist das „Landjudentum“ in den Vordergrund gerückt. In einem eng begrenzten Raum war und ist es schwieriger, sich der ermordeten Juden zu erinnern, die das jüdisch-christliche Leben mitgestalteten und sichtbare Spuren (v.a. Friedhöfe, Synagogen, Wohnhäuser) hinterließen.
Der Vortrag geht anhand vieler Beispiele auf die Besonderheiten jüdischen Lebens auf dem Lande ein. Die Ausübung der Religion und das Mit-, Gegen- oder Nebeneinander von Christen und Juden stehen im Mittelpunkt.
ZielgruppeJugendliche und Erwachsene
OrganisationEin Abend in einem Tagungshaus
Anforderungen an Ausstattung und MedienOverheadprojektor
Angaben zum Referenten / zur ReferentinStudium Geschichte und Englisch, wissenschaftlicher Mitarbeiter Uni Bonn, Schulbuchautor, Verfasser mehrerer Aufsätze in Zeitschriften und Bücher zum Thema Judentum und Nationalsozialismus im Hunsrück-Raum, jährliche Aufenthalte in Israel, „Graduate of Yad Veshem“
Honorar40,– €
KontaktTelefon: 06762/5269Email: cpies@rz-online.de