Inhalte und LernzieleDie Zeit der Zeitzeugen läuft unwiederbringlich ab. Die Erinnerung an die Shoah muss sozial "organisiert" werden, wenn dieses menschheitsgeschichtliche Geschehen nicht langfristig vergessen werden soll. Doch nicht jede Weise des Erinnerns ist hilfreich; erst recht nicht befördert jedes Denkmal den Zweck, Erinnerung wach zu halten. Ein Mahnmal kann auch wie der Deckel eines Sargs wirken... In Auseinandersetzung mit einer Reihe von Mahnmalen soll gefragt werden, welche Kriterien erfüllt sein müssen, wenn die Chance für eine lebendige, engagierte Erinnerung erhalten werden soll.
ZielgruppeGemeindeglieder ohne Alterseingrenzung; alle, denen daran liegt, dass nicht vergessen wird, was hätte nie geschehen dürfen; insbesondere Einzelne und Gruppen, die vielleicht an das Errichten von Mahnmalen bzw. das Legen von Erinnerungsspuren denken …
OrganisationVortrag mit Dias, Diskussion
Anforderungen an Ausstattung und MedienDia- und Overheadprojektor
Angaben zum Referenten / zur ReferentinPaul Petzel, Jahrgang 1957, Dr. theol., Lehrer für Religion und Kunst, freie Mitarbeit in kirchlicher Erwachsenenbildung, Veröffentlichungen zur christlich-jüdischen Beziehung nach Auschwitz, der Beziehung von Kunst und Religion sowie zur Erinnerungsproblematik; hat selber ein Mahnmal für den öffentlichen Raum geschaffen.
Honorar100,– €, Fahrtkosten
KontaktTelefon: 02632/48306Email: petzelpaul@aol.com