Feierlicher Abschluss von SeKT mit Zertifikatsübergabe

 

„In einer Zeit, die alles auf technische Kommunikation setzt, ist es überaus erfreulich, wenn in lebendige, mitmenschliche Kommunikation investiert wird,“ Mit diesen Worten würdigte die Superintendentin des Kirchenkreises Wied, Pfarrerin Marion Obitz, das Engagement und die Leistungen der Kursteilnehmerinnen des „Seelsorge- und Kommunikationstrainings“ (SeKT): Als ein Zeichen der Anerkennung für diese geleistete Arbeit überreichte sie den Absolventinnen ihre Zertifikate.

 

Der Kurs schloss am Freitag, den 2. Februar 2007 offiziell mit der Übergabe der Zertifikate an die 13 Absolventinnen. Während der anderthalb Jahre Fortbildung haben die Teilnehmerinnen ihre Fähigkeit zur einfühlenden und reflektierenden Kommunikation im seelsorglichen Gespräch erweitern können.

 

 
Die Absolventinnen freuten sich nach Abschluss des eineinhalbjährigen Kurses über die Zertifikate

Eingeläutet wurde der Abend in der evangelischen Gemeinde Neuwied-Oberbieber mit einem Gottesdienst, gestaltet von den Teilnehmerinnen und den Seminarleitenden, Pfarrerin Annekathrain Peters-Rahn, Frau Heidetraut Kluckow und Pfarrer Wolfgang Eickhoff. In einer Andacht über den Weg der beiden Jünger nach Emmaus reflektierten sie mit Hilfe dieser biblischen Geschichte auch ihre gemeinsame Wegstrecke.

 
 

 

 

 

Das Leitungsteam (v.l. Heidetraut Kluckow, Anne Peters-Rahn, Wolfgang Eickhoff) feierte mit und gratulierte den erfolgreichen Absolventinnen.

 

Zum Abschluss gab es nicht nur "SeKT und Selters" ...

Nach dem Gottesdienst war zur Feier in den Gemeindesaal eingeladen. Die Leiterin des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Rheinland-Süd e. V. (eeb), Pfarrerin Kirsten Arnswald, beglückwünschte die Kursteilnehmerinnen und erklärte die Bedeutung des Zertifikates: „Wer ehrenamtlich im Besuchsdienst tätig ist, übernimmt eine verantwortliche und wichtige Aufgabe im öffentlichen und gemeindlichen Leben. Für diesen Personenkreis gibt es noch weithin zu wenig Möglichkeiten, sich qualifiziert fortzubilden. Das Projekt SeKT setzte hier völlig neue Standards.“ Pfarrerin Arnswald äußerte die Hoffnung, dass dieses erfolgreiche Projekt in weiteren Kirchenkreisen der Rheinischen Landeskirche angeboten werden könne. Frau Marianne Hartung, die im Auftrag des eeb den Kurs als Supervisorin begleitet hatte, schloss sich mit persönlichen Gratulationsworten an. Das eeb war die eine der beiden Institutionen, die das Projekt trugen und verantworteten, die andere war die Evangelische Mobile Familienbildungsstätte des Kirchenkreises Wied, für die Frau Kluckow ebenfalls den Absolventinnen zu ihrem Erfolg gratulierte. Der Kurs wurde als Modellprojekt gefördert vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz.

 

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